Ellmendinger Kelterkonzerte

Ellmendinger Kelternkonzerte e.V.
Folkmusik unter historischem Gebälk
36. Saison 2018
Das aktuelle Programm
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* * * Impressionen des letzten Konzertes * * *
Knut Seckel - Stimmungsvoller Vorweihnachtsabend in der Dietlinger Andreas Kirche , Dienstag, 04.12.2018
Knut Seckel sang und spielte am vergangenen Dienstagabend in der heimeligen Dietlinger Andreas Kirche mit klassischen Instrumenten bekannte und weniger bekannte Lieder zur Weihnachtszeit aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Wieder einmal bot die Kirche aus dem 15. Jahrhundert den idealen Rahmen für die traditionellen Weihnachtskonzerte unseres Vereins.
Knut Seckel – ein stimmgewaltiger Spielmann, dessen klare Stimme bereits zur Eröffnung des Abends überraschend mit einem gregorianischen Gesang aus dem Chor der Kirche erklang, wurde deshalb schon bei Beginn des Konzerts mit einem begeisterten Applaus belohnt.
Danach begleiteten abwechselnd seine Stimme Drehleier, Harfe oder Trommel die alten Lieder zum Advent und zur Weihnacht, wie sie vermutlich auch in vergangenen Zeiten in dörflichen Kirchen und Gasthäusern, oft durch fahrende Barden, mit den entsprechenden Instrumenten dargeboten wurden. Dabei verstand es Knut Seckel oft mit der Beschreibung des Ursprungs der Stücke das Publikum in die damals noch schneereiche, alte weihnachtliche Welt mitzunehmen.
Seine Lieder klangen mal lauter zur Drehleier oder Dudelsack, im ursprünglichen Stil vorgetragen, oder auch leiser zur Harfe, dann wieder ungewohnt zur Trommel und altertümlicher Dreiloch-Flöte.
Alle Lieder und Stücke waren passend zur Weihnachtszeit ausgesucht und wurden entweder leise durch das Publikum mitgesummt oder auch mit Freude nach kurzer Aufforderung mitgesungen – ob Händels Tochter Zion oder die Zugabe - Gloria in excelsis Deo - nach der zuvor geforderten Bitte, nochmal ein gregorianisches Lied im Chor hinter dem Altar vorzutragen.
Aus dem Schlussapplaus zu schließen, hätte man sicher gerne noch mehr von dem alten in ursprünglicher Art vorgetragenen Liedgut gehört, bevor der Künstler sein dankbares und weihnachtlich gestimmtes Publikum in die kühle Dezembernacht entließ.

* * * Nächstes Konzert * * *

* * * Saisonende * * *
Unsere Konzertsaison ist beendet. Wir wünschen unseren Freunden, Vereinsmitgliedern und allen Besuchern unserer Veranstaltungen ein friedvolles Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

Das Programm für die 37. Saison ist in Vorbereitung. Sobald die Tinte unter den Gastspielverträgen trocken ist informieren wir Sie an dieser Stelle über das neue Programm.

Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch wünschen Ihnen
der Ellmendinger Kelterkonzerte e.V.

* * * vergangene Konzerte der laufenden Saison * * *
Samstag / 12. Mai 2018 / 19.30 Uhr
Alte Kelter, Ellmendingen
Kelterkonzert

                                     
Emma Brusone & Horst Grimm
die Lust am Ländlichen

Lieder aus dem französischen Barock, mit Gesang und Instrumentalmusik mit verschiedenen Dudelsäcken, Musette de Cour, Epinett und Viola. Horst ist „der" fränkische Musiker aus Nürnberg, der mit dem „Bock", der fränkischen Sackpfeife, weit über die Grenzen bekannt ist. Begleitet wird er von Emma Brusone am diatonischen Akkordeon.

Eintritt: 12 Euro
Samstag / 16. Juni 2018 / 19:30 Uhr
Alte Kelter, Ellmendingen
Kelterkonzert
                                     
                    Wildes Holz
Musikalisch Ungehobeltes aus bestem Holz

Diese Männer pflegen einen rauen Ton! Sie wissen wie man Gitarre, Kontrabass und Blockflöte zu einem musikalischen Inferno verarbeitet. Handgedrechselte Holzmusik von Mozart bis Michael Jackson, die den Jazzfan aufhören lässt. Hardrock-Stücke, die nie damit gerechnet hätten, jemals so gespielt zu werden, kommen aus der Blockflöte heraus. Dabei beweisen die braven Instrumente immer wieder, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist.
Eintritt: 12 Euro

 
                                       
Wildes Holz, Musikalisch Ungehobeltes aus bestem Holz, Samstag, 16. Juni 2018

Ein didaktischer Vortrag über die Bedeutung der Blockflöte in der Musikgeschichte - dass der Auftritt des Ensembles “Wildes Holz” in der  Ellmendinger Kelter alles andere als langweilig war, machte das Ensemble mit Frontmann Tobias Reisige dem Publikum schon nach dem ersten Stück klar. Und so spannte das Trio bei besten Wetterbedingungen einen abwechslungsreichen Bogen, der sich von Teleman über Eigenkompositionen bis hin zu AC/DC zog.
Dabei immer im Vordergrund: Tobias Reisige und seine Blockflöten - einhändig, zweihändig oder auch mal zwei zugleich, in allen Größen zwischen handlang und orgelpfeifengroß. Als kongeniale Mitstreiter an den Saiten standen ihm Anto Karaula an der Akustikgitarre und Alex Morsey am Kontrabass bei - Letzterer als kurzfristiger und einmaliger Ersatz für den verletzten Stamm-Bassisten Markus Conrads.
Mit enormer Bühnenpräsenz spielten sich die drei durch Jazz, Blues, Rock und Pop, anscheinend ohne dabei die konventionellen Grenzen ihrer Instrumente zu kennen - Und wer einmal Reisiges Solo in Europe’s “Final Countdown” gehört hat, wird wohl nie wieder denken, dass eine Blockflöte hinter einer E-Gitarre zurückstecken muss.
Neben der Musik wartete das Trio auch mit einer ausgekügelten Choreographie auf, die sich meist irgendwo zwischen Blues Brothers, Michael Jackson und Glam Rock bewegte, und führte mit knallharter Komik durch das Programm. Das Programm endete mit dem großen Klassiker der Blockflöten-Literatur: der Pippi-Langstrumpf-Polka. "Wildes Holz" wurden vom Publikum mit stehenden Ovationen in der von den Musikern liebevoll als “Holzhütte” titulierten, vollbesetzten Kelter, verabschiedet.
Rudi Zapf / Ingrid Westermeier, Geklöppeltes vom Hackbrett zur Gitarre, Samstag, 14.07.2018

Mit Ingrid Westermeier und Rudi Zapf verabschiedeten sich an einem lauschigen Sommerabend die Ellmendinger Kelterkonzerte in die Sommerpause.
Atemberaubend war das Spiel von Rudi Zapf an seinem Pedalhackbrett, virtuos begleitet von Ingrid Westermeier mit der Gitarre. Bayrisches und rasante Stücke aus der weiten Welt begeisterten das Publikum. Wie immer bot die Alte Ellmendinger Kelter den idealen Rahmen für traditionelle Musik der Völker unserer Erde, fernab vom dem, was man heute aus dem Radio als sogenannte Volksmusik zu hören bekommt.
Roland Härtner & Band - Swinging Mallets play Bach - Samstag, 15.09.2018
An einem wunderbaren Spätsommerabend begeisterten Roland Härdtner an den Mallets, Boris Ritter am Piano, Klaus Dussek am Bass und Lars Binder an den Drums mit „Swinging Mallets Play Bach“ am vergangenen Samstag das Publikum in der ausverkauften historischen Ellmendinger Kelterhalle.
 
Nach Roland Härdtners einleitenden Worten sei das Programm des Abends quasi eine Neuauflage der 2001 aufgenommen CD „AIRevolution“ allgemein bekannter und weniger bekannter Kompositionen Johann Sebastian Bachs – beswingte Evolution und nicht Revolution, also bis zur Unkenntlichkeit verjazzter Bach. Ob am Klavier, Bass, am Vibraphon oder Marimba, immer klangen zwischendurch die Originalharmonien aus den Instrumenten, oft als Einstimmung zu den Stücken auf dem Piano angespielt, um dann in atemberaubender Geschwindigkeit durch Roland Härtner, unter Begleitung der Band, mit den Mallets im fliegenden Wechsel vom Vibraphon zur Marimba umgesetzt zu werden.
 
Neben dem virtuos gekonnten Zusammenspiel der Instrumente begeisterten die mit starkem Zwischenapplaus belohnten Soli vom Klavier, Bass oder Schlagzeug, als Beweis dafür, dass hier nicht nur ein außergewöhnlicher Künstler Bach auf seine swingende Weise interpretierte.
 
Mit Bachs Air als längere Zugabe, verabschiedeten sich, bei stehendem Applaus des Publikums, Roland Härdtner und seine Mitstreiter von ihrem begeisterten Publikum.
 
Jaques Stotzem - fingerstyler Gitarrist aus der internationalen Oberklasse - Samstag, 10.11.2018
Ein wunderbarer Gitarrenabend gegen den Novemberblues
Jaques Stotzem, ein Zauberer auf der Gitarre, gastierte am vergangenen Samstag im Ellmendinger Löwen.
Ob schwungvoll in atemberaubendem Tempo gespielte Klassiker der Stones oder Jimmy Hendrix, dazu entsprechende Eigenkompositionen, die das Publikum teilweise zu Szenenapplaus hinrissen, immer wieder bewies der belgische Künstler seine absolute Spitzenklasse auf der Gitarre.
Swing- und heiße Jazzrhythmen der „Goldenen Zwanziger“ begeisterten ebenso, wie ruhige Balladen, Musette-Walzer oder eine Hommage an Edith Piaf.
Stets überzeugte er durch sein präzises und dynamisches Spiel, meist mit Fingerpicks an beiden Händen und im Wechsel zwischen geschlagenen und gezupften Passagen. Einfach – Fingerstyle-Gitarre vom Feinsten.
Mit zwei vehement geforderten Zugaben, der „Honky Tonk Woman“ von den Stones und seiner ruhigen Eigenkomposition „Dreaming of a better World“ entließ Jaques Stotzem sein Publikum in eine schon merklich kühle Novembernacht.
Knut Seckel - Stimmungsvoller Vorweihnachtsabend in der Dietlinger Andreas Kirche , Dienstag, 04.12.2018
Knut Seckel sang und spielte am vergangenen Dienstagabend in der heimeligen Dietlinger Andreas Kirche mit klassischen Instrumenten bekannte und weniger bekannte Lieder zur Weihnachtszeit aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Wieder einmal bot die Kirche aus dem 15. Jahrhundert den idealen Rahmen für die traditionellen Weihnachtskonzerte unseres Vereins.
Knut Seckel – ein stimmgewaltiger Spielmann, dessen klare Stimme bereits zur Eröffnung des Abends überraschend mit einem gregorianischen Gesang aus dem Chor der Kirche erklang, wurde deshalb schon bei Beginn des Konzerts mit einem begeisterten Applaus belohnt.
Danach begleiteten abwechselnd seine Stimme Drehleier, Harfe oder Trommel die alten Lieder zum Advent und zur Weihnacht, wie sie vermutlich auch in vergangenen Zeiten in dörflichen Kirchen und Gasthäusern, oft durch fahrende Barden, mit den entsprechenden Instrumenten dargeboten wurden. Dabei verstand es Knut Seckel oft mit der Beschreibung des Ursprungs der Stücke das Publikum in die damals noch schneereiche, alte weihnachtliche Welt mitzunehmen.
Seine Lieder klangen mal lauter zur Drehleier oder Dudelsack, im ursprünglichen Stil vorgetragen, oder auch leiser zur Harfe, dann wieder ungewohnt zur Trommel und altertümlicher Dreiloch-Flöte.
Alle Lieder und Stücke waren passend zur Weihnachtszeit ausgesucht und wurden entweder leise durch das Publikum mitgesummt oder auch mit Freude nach kurzer Aufforderung mitgesungen – ob Händels Tochter Zion oder die Zugabe - Gloria in excelsis Deo - nach der zuvor geforderten Bitte, nochmal ein gregorianisches Lied im Chor hinter dem Altar vorzutragen.
Aus dem Schlussapplaus zu schließen, hätte man sicher gerne noch mehr von dem alten in ursprünglicher Art vorgetragenen Liedgut gehört, bevor der Künstler sein dankbares und weihnachtlich gestimmtes Publikum in die kühle Dezembernacht entließ.
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